Lieber Johann Sebastian...

Mittwoch, 1. November

Lieber Johann Sebastian...

Warum vergessen wir Gott? Ich meine, ich glaube an Gott, und bin wohl religiöser als die meisten in meinem Alter, aber ich kann nicht von mir behaupten, dass ich mein Leben nach Gott richte, obwohl ich zugebe, dass ich das gern würde. Aber es gelingt mir einfach nicht. Ich weiß, dass Gott mich nie vergisst, wieso also vergesse ich ihn?

Endlich ist es wieder November! November ist mein absoluter Lieblingmonat. Es regnet viel, das heißt man kann gemütlich mit einer Decke im geheizten Zimmer sitzen, Musik hören und ein gutes Buch lesen. Es wird wieder kalt, das heißt man kann im Wintermantel, mit Schal, Hanschuhen und warmen Schuhen aus dem Haus gehen. Aber am schönsten ist es, Einfach drinnen zu sein, wenn es draußen kalt ist!

Liebe Grüße

1.11.06 14:41, kommentieren

Samstag, 28. Oktober 2006

Lieber Johann Sebastian...

Endlich schaffe ich es einmal, Dir zu schreiben. Zur Zeit spiele ich gerade Dein 5. Brandenburgisches Konzert und stelle einmal mehr fest, wie genial Du bist.
Habe gerade eine Webseite entdeckt, den "Plagiatpranger", wo Lieder aufgeführt sind, die auffällige Ähnlichkeiten zueinander besitzen. Dabei habe ich mit Freude festgestellt, dass auch aus Deinen wunderbaren Weken "geklaut" wird. Das ist zwar eigentlich unverschämt, aber immerhin zeigt es, dass auch die Popmusik Dich nicht vergessen hat.
Neulich habe ich Thomas Quasthoff für mich entdeckt, der Deine Vokalwerke so wunderbar interpretiert, wie ich es noch selten gehört habe.
Die Klassikszene scheint akute Existenzängste zu haben, denn es gibt "Sammelalben" mit hochwertigen Aufnahmen namhafter Interpreten von der Deutschen Grammophon jetzt schon für 4,95€. Praktisch für Klassikliebhaber aber meiner Meinung nach nicht ausreichend, um Menschen für klassische Musik zu begeistern...

Liebe Grüße

28.10.06 17:31, kommentieren